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Gummipuffer zur Schwingungsdämpfung

Gummipuffer, auch Gummi-Metall-Puffer genannt, sind Schwingungsdämpfer zur elastischen Lagerung von Maschinen, Aggregaten, Apparaten und Motoren. Sie werden eingesetzt, um Vibrationen, Stöße, Erschütterungen und Körperschall zu reduzieren, Maschinenschwingungen zu isolieren und Betriebsgeräusche zu mindern. Dadurch können Bauteile entlastet, angrenzende Konstruktionen geschützt und störende Schwingungen im laufenden Betrieb verringert werden.

Bei Hilger u. Kern finden Sie Gummipuffer in verschiedenen Bauformen, Größen und Anschlussvarianten. Je nach Ausführung können Gummipuffer für unterschiedliche Einbausituationen, Belastungsrichtungen und Anforderungsprofile eingesetzt werden. Für die passende Auswahl sind unter anderem Last je Lagerpunkt, Einbauraum, Federsteifigkeit, Elastomer-Härte, Gewindeanschluss sowie die gewünschte Schwingungsisolierung entscheidend.

Gummipuffer_Typ_A_beidseitig_gewinde
Gummipuffer TYP A
Gummipuffer TYP A
Gummipuffer_typ_B
Gummipuffer TYP B
Gummipuffer TYP B
Gummipuffer_typ_e_einseitig_innengewinne
Gummipuffer TYP C
Gummipuffer TYP C
Gummipuffer_typ_d
Gummipuffer TYP D
Gummipuffer TYP D
Gummipuffer_typ_e
Gummipuffer TYP E
Gummipuffer TYP E
Gummipuffer_Gruppe
Sonderanfertigung anfragen
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Gummipuffer, auch Gummi-Metall-Puffer genannt, sind Schwingungsdämpfer zur elastischen Lagerung von Maschinen, Aggregaten, Apparaten und Motoren. Sie werden eingesetzt, um Vibrationen, Stöße, Erschütterungen und Körperschall zu reduzieren, Maschinenschwingungen zu isolieren und Betriebsgeräusche zu mindern. Dadurch können Bauteile entlastet, angrenzende Konstruktionen geschützt und störende Schwingungen im laufenden Betrieb verringert werden.

Bei Hilger u. Kern finden Sie Gummipuffer in verschiedenen Bauformen, Größen und Anschlussvarianten. Je nach Ausführung können Gummipuffer für unterschiedliche Einbausituationen, Belastungsrichtungen und Anforderungsprofile eingesetzt werden. Für die passende Auswahl sind unter anderem Last je Lagerpunkt, Einbauraum, Federsteifigkeit, Elastomer-Härte, Gewindeanschluss sowie die gewünschte Schwingungsisolierung entscheidend.

Gummipuffer_Typ_A_beidseitig_gewinde
Gummipuffer TYP A

Gummipuffer TYP A 

Gummipuffer_typ_B
Gummipuffer TYP B

Gummipuffer TYP B 

Gummipuffer_typ_e_einseitig_innengewinne
Gummipuffer TYP C

Gummipuffer TYP C

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Gummipuffer TYP D

Gummipuffer TYP D

Gummipuffer_typ_e
Gummipuffer TYP E

Gummipuffer TYP E

Gummipuffer_Gruppe
Sonderanfertigung anfragen

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Auswahlkriterien für Gummipuffer

Bei der Auswahl eines Gummipuffers spielen mehrere technische Faktoren zusammen. Neben Bauform, Abmessung und Anschlussart sind vor allem die Last je Lagerpunkt, die Belastungsrichtung und das gewünschte Federverhalten entscheidend. Je nach Einbausituation wirken Kräfte nicht nur senkrecht auf den Puffer, sondern auch quer oder kombiniert.

Ein wichtiger Kennwert ist die Federsteifigkeit. Sie beschreibt, wie stark sich ein Gummipuffer unter Last verformt. Weichere Ausführungen ermöglichen in der Regel eine stärkere Einfederung, während härtere Ausführungen steifer reagieren und höhere Kräfte aufnehmen können. In technischen Angaben wird die Elastomer-Härte häufig in Shore A angegeben, zum Beispiel mit Werten wie 40, 55 oder 65 Shore A.

Belastungsrichtungen Typ D

Auch der Elastomer-Werkstoff beeinflusst die Eignung für den jeweiligen Einsatzbereich. Naturkautschuk wird häufig für federnde Lagerungen verwendet. Bei besonderen Anforderungen, etwa durch Witterungseinflüsse oder Ölbelastung, können auch Elastomere wie Chloropren-Kautschuk oder Nitril-Kautschuk relevant sein.

Die maximale Belastung sollte immer zur tatsächlichen statischen Last und zu möglichen dynamischen Kräften im Betrieb passen. Je nach Bauform und Ausführung reichen typische Traglastbereiche von wenigen Kilogramm bis über 1.000 kg je Element. Die konkrete Belastbarkeit wird maßgeblich durch Geometrie, Elastomer-Härte und Belastungsrichtung bestimmt. Für eine erste technische Einordnung helfen daher Angaben zu Gewicht, Einbauraum, Belastungsrichtung, zulässiger Einfederung und Umgebungsbedingungen.

Gummipuffer-Typen im Überblick

Gummipuffer unterscheiden sich je nach Bauform und Anschlussausführung. Die Typen A bis E bieten eine einfache Orientierung für unterschiedliche Montagesituationen – von beidseitig befestigten Puffern bis zu Varianten für einseitige Anschlüsse. Je nach Ausführung sind die Puffer zylindrisch oder tailliert aufgebaut.

Die Typen A, B und C lassen sich grundsätzlich als vielseitige Standardausführungen für normale Anforderungsprofile einordnen. Sie kommen besonders dann infrage, wenn eine elastische Lagerung mit flexiblen Befestigungsmöglichkeiten benötigt wird. Typ D, DS und Typ E bieten sich für Anwendungen an, bei denen eine einseitige Befestigung oder eine spezielle Aufstellsituation im Vordergrund steht. Die konkrete Auswahl hängt anschließend von Abmessung, Belastung, Einbaulage und den technischen Anforderungen der Anwendung ab.

Typ
Bauform
Beschreibung
Verfügbare Gewindetypen
AA: zylindrisch
AT: tailliert
Ausführung mit beidseitigem außenliegendem Anschluss. Geeignet, wenn der Gummipuffer zwischen zwei Bauteilen montiert und beidseitig befestigt wird.M2, M3, M4, M5, M6, M8, M10, M11, M12, M13, M16
BB: zylindrisch
BT: tailliert
Ausführung mit zwei unterschiedlichen Anschlussseiten. Geeignet für Konstruktionen, bei denen eine Seite eingeschraubt und die andere Seite mit einem Bauteil verbunden wird.M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16, M20
CC: zylindrisch
CT: tailliert
Ausführung mit beidseitigem innenliegendem Anschluss. Geeignet für Montagesituationen, bei denen die Befestigung von beiden Seiten über separate Verbindungselemente erfolgt.M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16, M20
DD: zylindrisch
DT: zylindrisch mit Saugnapf-Ausführung
Ausführung für die einseitige Befestigung. Geeignet, wenn der Gummipuffer nur auf einer Seite fest mit der Konstruktion verbunden wird und auf der anderen Seite aufliegt.M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16
EE: zylindrischAusführung mit einseitigem innenliegendem Anschluss. Geeignet für Anwendungen, bei denen die Befestigung einseitig über ein Innengewinde erfolgt und die gegenüberliegende Seite als Auflagefläche dient.M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16, M20

Shore-Härte bei Gummipuffern

Die Shore-Härte gibt an, wie weich oder hart das Elastomer eines Gummipuffers ist. Sie wird in Shore A angegeben und beeinflusst, wie stark der Puffer unter Belastung einfedert und wie steif die Lagerung wirkt.

Bei Hilger u. Kern sind Gummipuffer in drei Härtebereichen erhältlich: weich mit 40–50 Shore A, mittel mit 55–60 Shore A und hart mit 65–80 Shore A. Weiche Gummipuffer reagieren elastischer und ermöglichen eine stärkere Einfederung. Mittlere Härten bieten einen ausgewogenen Bereich für viele Anwendungen. Harte Gummipuffer wirken steifer und kommen infrage, wenn höhere Kräfte aufgenommen oder geringere Verformungen erreicht werden sollen.

Die passende Shore-Härte hängt vom Zusammenspiel aus Belastung, Bauform, Geometrie und gewünschtem Federverhalten ab.

Welche Werkstoffe werden für Gummipuffer verwendet?

Der Elastomer-Werkstoff beeinflusst, wie ein Gummipuffer auf Belastung, Umgebungseinflüsse und Betriebsbedingungen reagiert. Häufig eingesetzte Werkstoffe sind Naturkautschuk (NR), Chloropren-Kautschuk (CR) und Nitril-Kautschuk (NBR).

Naturkautschuk wird häufig für Standardanwendungen mit elastischer Lagerung verwendet. Chloropren-Kautschuk kann bei erhöhten Anforderungen an die Witterungsbeständigkeit relevant sein. Nitril-Kautschuk kommt vor allem dann infrage, wenn Ölbeständigkeit eine wichtige Rolle spielt.

Die Werkstoffauswahl sollte immer zusammen mit Shore-Härte, Bauform, Geometrie und Belastungsrichtung betrachtet werden. Je nach Ausführung bestimmen diese Faktoren, ob ein Gummipuffer für die jeweilige Einbausituation, Umgebung und Belastung geeignet ist.

Berechnungsbeispiel:

Welcher Gummipuffer wird in einem beispielhaften Anwendungsfall für eine Aktiv-Entstörung benötigt?

Situation:

Ein Motor-Generator-Aggregat auf einem gemeinsamen Stahlrahmen soll federnd gelagert werden (Aktiv-Entstörung).

Gegebene Werte:
Gewicht
m = 600 kg
Erregerschwingungszahl (Betriebsdrehzahl) νerr= 1500 min-1
Anzahl der Auflager n = 6
Belastung der Auflager gleichmäßig m1... 6 = 100kg
Gewünschter Isoliergrad η > 0,85

Bestimmung des passenden Gummipuffers:

Anhand der errechneten Werte muss nun der geeignete Gummipuffer ausgewählt werden. Die Konstruktion der Anlage erfordert außerdem Typ C.

Es werden insgesamt 6 Puffer benötigt, die die Belastung pro Auflagerpunkt von 100 kg und die Eigenschwingungszahl von ve ≦ 542 min-1 aufnehmen müssen.

Gummipuffer Typ C haben für die Eigenschwingungszahl zudem einen Korrekturfaktor 1,05.

Der geeignete Gummipuffer für diesen Anwendungsfall ist:

Gummipuffer Typ C
∅ 50 mm
45 mm hoch
55 Shore A

Gewindegrößen und Anschlussvarianten von Gummipuffern

Gummipuffer sind je nach Typ und Baugröße mit unterschiedlichen metrischen Gewinden sowie mit Innengewinden oder Außengewinden erhältlich. Im Sortiment reichen die Gewindegrößen von kleinen Ausführungen wie M2, M3, M4 und M5 bis zu größeren Varianten wie M10, M12, M16 oder M20. Welche Gewindegröße verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Gummipuffer-Typ und der Bauform ab.

Kleinere Gewinde wie M2 bis M6 werden häufig bei kompakten Gummipuffern eingesetzt. Größere Gewinde wie M10, M12, M16 oder M20 kommen eher bei robusteren Bauformen zum Einsatz, bei denen höhere Befestigungskräfte oder größere Bauteilabmessungen erforderlich sind. Die Gewindegröße sollte deshalb immer zusammen mit Durchmesser, Höhe, Belastungsrichtung und maximaler Belastung betrachtet werden.

Neben der Gewindegröße spielt auch das Material des Gewindes eine Rolle. Bei Hilger u. Kern sind Gummipuffer je nach Ausführung mit Gewinden aus Stahl oder Edelstahl (V2A) erhältlich. Stahl eignet sich für viele Standardanwendungen, während V2A bei höheren Anforderungen an Korrosionsbeständigkeit sinnvoll sein kann. Welche Kombination aus Gewindegröße, Gewindematerial und Bauform geeignet ist, richtet sich nach Einbauraum, Belastung und Umgebungsbedingungen.

Verfügbare Gummipuffer Gewindegrößen im Sortiment:

A / AT

M2, M3, M4, M5, M6, M8, M10, M11, M12, M13, M16

B / BT

M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16, M20

C / CT

M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16, M20

D / DS

M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16

E

M3, M4, M5, M6, M8, M10, M12, M16, M20

Häufige Fragen zu Gummipuffern

Was sind Gummipuffer?

Gummipuffer sind elastische Gummi-Metall-Elemente zur Schwingungsdämpfung, Lagerung und Entkopplung von Maschinen, Aggregaten oder Bauteilen.

Wofür werden Gummipuffer eingesetzt?

Sie werden eingesetzt, um Vibrationen, Erschütterungen, Körperschall und Betriebsgeräusche zu reduzieren. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau, Apparatebau, Motorenbau sowie bei Pumpen, Kompressoren und Aggregaten.

Welche Gummipuffer-Typen gibt es?

Bei Hilger u. Kern sind Gummipuffer in verschiedenen Anschlussvarianten erhältlich, darunter Typ A / AT, B / BT, C / CT, D / DS und E. Sie unterscheiden sich vor allem durch Innengewinde, Außengewinde und ein- oder beidseitige Befestigung.

Wie wähle ich den passenden Gummipuffer aus?

Wichtig sind Last je Lagerpunkt, Belastungsrichtung, Abmessung, Gewindegröße, Federsteifigkeit, Shore-Härte und Umgebungsbedingungen.

Welche Rolle spielt die Federsteifigkeit?

Die Federsteifigkeit beschreibt, wie stark ein Gummipuffer unter Last einfedert. Sie beeinflusst damit die Lagerung, Schwingungsisolierung und Verformung im Betrieb.

Was bedeutet maximale Belastung?

Die maximale Belastung gibt an, welche Last ein Gummipuffer in der jeweiligen Belastungsrichtung aufnehmen kann. Dabei sollten auch mögliche dynamische Kräfte im Betrieb berücksichtigt werden.

Welche Belastungsrichtungen sind wichtig?

Gummipuffer können je nach Ausführung auf Druck, Schub oder kombiniert belastet werden. Die Einbaulage sollte daher zur vorgesehenen Belastungsrichtung passen.

Was ist bei der Montage zu beachten?

Gewindegröße, Gewindelänge, Einbauraum und Belastungsrichtung müssen zur Konstruktion passen. Reine Zugbelastungen sollten bei Standard-Gummipuffern vermieden werden, sofern die Ausführung nicht ausdrücklich dafür geeignet ist.

Erfahrung in der Schwingungstechnik seit 1927

Seit 1927 unterstützt Hilger u. Kern Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau bei der Auswahl technischer Komponenten. Das Programm der Schwingungstechnik umfasst heute alle gängigen Gummi-Metall-Elemente. Neben unserer Eigenmarke führen wir Gummipuffer von Schwingmetall® und MEGI®. Viele Standardausführungen sind kurzfristig ab unserem Lager Mannheim verfügbar.

Ihre Anwendung erfordert mehr als einen Standard-Gummipuffer? Mit unserem Fachwissen und starken Entwicklungspartnern realisieren wir kundenspezifische Gummipuffer und Sonderanfertigungen passend zu Ihren Anforderungen.

Mehr über die Einsatzmöglichkeiten erfahren Sie in unserem Anwendungsbericht zur Schwingungsdämpfung. Technische Datenblätter und Kataloge finden Sie unter Downloads zur Schwingungstechnik.

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